FAMILIE BORNHEIMER

 Stefan                                                        geboren im schönen Mainz 1963

- noch vier Geschwister

- verheiratet mit Gabi 

- 2 Kinder: Ezra (1993) und Adina (1996)

- Beruf: Konstruktions- und Fertigungstechniker, Fachrichtung Luftfahrt

- Interessen: Frankreich, Radrennsport, Computer, Luftfahrt und Westafrika

ch bin im Dezember 1963 in Mainz geboren und lebe seit März 1992 im (wie man hier sagt) schönsten Bundesland der Republik, nämlich Schleswig-Holstein - dem Land zwischen den Meeren. Ganz richtig ist das nicht, denn seit März 2007 lebe ich mit meiner Familie in der Nähe von Toulouse - in Südfrankreich.

Verheiratet bin ich mit Gabi und habe mit ihr zwei Kinder - Ezra, geboren 1993 und Adina, geboren 1996. Gabi habe ich in Bornheim kennen gelernt. Ja richtig, in (Bonn)-Bornheim. Gabi hat ihren Bornheimer aus Bornheim mitgebracht.

Meine Interessenschwerpunkte sind Frankreich, Radrennsport, Computer und eigentlich auch noch Westafrika, wozu mir aber im Moment der Bezug fehlt. Westafrika, weil meine Frau Gabi und ich beide - unabhängig voneinander und zeitlich versetzt sie in Cameroon und ich in Togo - in Westafrika waren. Gabi während ihres Geographie-Studium, um eine Umsiedlung aufgrund einer Gasexplosion am Lake Nyos zu untersuchen. Ich, um als Entwicklungshelfer vom Deutschen Entwicklungsdienst an einem staatlichen Lycée Technique in Sokodé (Zentralregion), im Bereich allgemeiner Maschinenbau Lehrer und Schüler zu unterrichten. Uns beide hat der längere Aufenthalt jeder auf seine Art geprägt. Wir haben gelernt alles nicht ganz so verbissen zu sehen. Das Äußere eines Menschen ist nur das was für jeden zu sehen ist - an das Innere, den "wahren" Menschen kommt es darauf an. Die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Menschen, die ich in Togo kennen gelernt haben, ließen mich an den Gefühlen derer teilhaben. Dadurch hatte ich die Möglichkeit die Menschen richtig kennen zu lernen. Gabi und ich haben schon gesagt, dass wir eigentlich gerne wieder nach Afrika gehen würden. Ich denke wenn die Kinder älter sind, vielleicht nach der Schule, dann könnten wir uns eine wohlüberlegte Wiederausreise vorstellen. Aber das liegt alles noch in den Sternen.

Was den Radrennsport betrifft beschränkt sich dieses Hobby leider nur noch auf das Verfolgen der größeren Radsportereignisse in Deutschland, Italien und Benelux via TV und Internet. Mein Herz schlägt allerdings immer noch genauso wie früher, wenn ich irgendwo auch nur einen Biker rumflitzen sehe. Köln-Schuld-Frechen und Rund um den Henninger Turm (hoffentlich bleibt dem deutschen Radsport das Rennen Rund um den Henninger Turm noch lange erhalten), halt eben alle Klassiker in Deutschland, finde ich eigentlich am Interessantesten. Zumal ich fast alle damals selbst mitgefahren bin - und die manchmal gar nicht so schlecht. Oder auch die vielen anderen Rennen ob groß oder klein, wichtig oder eher als Trainingsrennen geeignet. Da ich ja nun in Südfrankreich lebe ist es nicht mehr weit zur Tour de France live, was ich mir auch dieses Jahr wieder live anschauen werde.

Eigentlich würde ich schon gerne wieder mehr fahren. Zwischendrin hatte ich sogar Ambitionen wieder in einen Verein einzutreten, und mir mit einer Rennfahrerlizenz die Möglichkeit der Teilnahme an Rennen zu ermöglichen. Aber ich denke die Zeit ist vorbei, denn der Tagesablauf erlaubt dies einfach nicht mehr. Dafür steht einfach zuviel an.  

Vielleicht kommt aus dem Radsport mein Faible für Frankreich, denn dort ist Radsport der Sport Nr. 1. Ich bin früher gerne mal so zwischendrin ins Elsass oder noch weiter in den Süden gefahren - von Mainz aus war das ja nur ein Katzensprung. Mit der Sprache kam ich auch immer recht gut zurecht. Heute bin ich dem ja ein gewaltiges Stück näher gekommen.